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Aprilscherz-Reime für Kinder

Kurze eigene Aprilscherz-Reime zum Aufsagen in Kita, Schule und Familie, nach Alter sortiert von 3 bis 13 Jahren, dazu Reime für die Gruppe und zum Auflösen.

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Bunte Kinderzeichnung einer fröhlichen Ente mit Narrenkappe auf einem Holztisch neben Wachsmalstiften
Bild: KI-generiert

Kurz gesagt

Aprilscherz-Reime für Kinder sind kurze Verse, die eine lustige Behauptung aufstellen und sie am Ende mit "April, April!" auflösen. Für Kinder von 3 bis 5 Jahren reichen zwei Zeilen mit einem Tier oder einer Farbe, ältere Kinder mögen längere Reime mit Wortwitz. Alle Reime hier sind selbst geschrieben und frei zum Aufsagen.

Ein Aprilscherz-Reim für Kinder behauptet etwas Lustiges, das nicht stimmt, und löst es gleich selbst mit "April, April!" auf. So lernen Kinder das Spiel mit dem 1. April, ohne dass jemand sich lange getäuscht fühlt. Die Reime unten sind nach Alter sortiert, von zweizeiligen Versen für Kita-Kinder bis zu längeren Reimen mit Wortwitz für Kinder bis 13 Jahre. Dazu kommen Verse für die ganze Gruppe und kurze Reime, mit denen du einen Streich freundlich auflöst.

Für Kinder von 3 bis 5 Jahren

Kurze Verse mit Tieren und Farben, die Auflösung kommt gleich hinterher

  1. Hoppla, hopp, ein Hase auf dem Dach! April, April, er sitzt im Gras und ist wach.
  2. Schau, schau, schau, die Wiese ist blau! April, April, sie ist grün, ganz genau.
  3. Im Kühlschrank sitzt ein Pinguin, er will heut in die Ferien ziehn. April, April, er ist gar nicht da, da stehen nur Milch und Joghurt, na klar!
  4. Mein Teddy fährt jetzt Fahrrad, so schnell wie der Wind. April, April, er schläft im Bett wie ein Kind.
  5. Ein Fisch, ein Fisch auf deinem Rücken! Dreh dich mal um, du musst dich bücken! April, April, er ist nur aus Papier, und lieb hab ich dich trotzdem, glaub es mir.
  6. Die Sonne hat Ferien und liegt noch im Bett. April, April, sie scheint doch, wie nett!
  7. Guck mal, die Katze trägt deinen Schuh! April, April, sie schläft in aller Ruh.
  8. Im Garten steht ein Elefant, er hält ein Eis in seiner Hand. April, April, das ist nicht wahr, da steht nur unser Baum, ganz klar.

Für Kinder von 6 bis 9 Jahren

Längere Reime mit einer Behauptung, die eine Weile trägt

  1. Heut Morgen, und das ist kein Witz, saß ein Känguru auf meinem Sitz. Es hüpfte hoch und wieder runter, dann wurde ich wach und wieder munter. April, April!
  2. Die Lehrerin hat heut gesagt, dass man ab jetzt nur rückwärts fragt. April, April, das stimmt doch nicht, jetzt lacht ja dein ganzes Gesicht.
  3. Ab heute gibt es zum Frühstück Spinat, mit Senf und Gurken und ganz viel Salat. April, April, du hast es geglaubt, es gibt Brötchen mit Honig, so dick wie erlaubt.
  4. Schnell, schau aus dem Fenster raus, da tanzt ein Bär vor unserem Haus! April, April, da tanzt doch keiner, nur eine Amsel, und die ist kleiner.
  5. Ich kann jetzt zaubern, sieh mal her, dein Teller ist auf einmal leer! April, April, der Teller ist voll, das Zaubern übe ich noch, jawohl.
  6. Der Mond ist heute Mittag gekommen und hat sich die Sonne zum Spielen genommen. April, April, schau rauf und sieh: Die Sonne scheint so hell wie nie.
  7. Ein Drache wohnt bei uns im Keller, der frisst nur Nudeln, und zwar vom Teller. April, April, da unten im Keller steht nur die Waschmaschine, und die dreht sich schneller.
  8. Wusstest du schon, dass Fische fliegen und abends oben auf dem Dach liegen? April, April, Fische schwimmen im See, und auf dem Dach liegt höchstens Schnee.

Für Kinder von 10 bis 13 Jahren

Reime mit Wortwitz, Handy und Schlagzeilen

  1. Mein Handy kann jetzt Gedanken lesen, es weiß genau, wo du heute gewesen. April, April, mein Handy kann nix, außer Akku leer, und das ziemlich fix.
  2. Ich hab gelesen, ganz offiziell, die Erde dreht sich heut doppelt so schnell. Halt dich gut fest, gleich wird dir schwindlig! April, April, sie dreht sich wie immer, ganz pünktlich und windig.
  3. Im Radio hieß es, ganz ohne Scherz: Die Kühe geben Kakao ab nächstem März. April, April, das war nur ein Spaß, Kakao kommt aus der Dose ins Glas.
  4. Pass auf, dein Pulli ist verkehrt herum, das Etikett schaut raus, wie dumm! April, April, er sitzt ganz korrekt, ich hab dich nur ein bisschen geneckt.
  5. Ich hab ein Rezept für Pizza mit Eis, mit Gurken und Schokolade, ich weiß. April, April, die Pizza bleibt heiß, und das Eis daneben bleibt kalt und weiß.
  6. Schlagzeile des Tages, du glaubst es kaum: Im Stadtpark wächst ein Spaghetti-Baum! April, April, die Nudeln wachsen nicht, die kocht man im Topf, so ist das Gericht.
  7. Ich rede ab heute nur noch in Versen, vom Frühstück bis abends, von Kopf bis zu Fersen. April, April, ich hör gleich auf, sonst nimmt das Reimen kein Ende im Lauf.

Für die ganze Gruppe

Zum gemeinsamen Aufsagen im Stuhlkreis, in der Klasse oder am Familientisch

  1. Eins, zwei, drei, der April ist dabei, vier, fünf, sechs, wir lachen wie verhext, sieben, acht, wer hat da gelacht? April, April, das haben wir gemacht!
  2. Heute ist der erste April, da macht jeder, was er will. Wir flunkern ein bisschen, wir lachen viel, April, April, das ist unser Spiel!
  3. Kleiner Fisch aus Papier, heute schwimmst du hier bei mir. Ich kleb dich an den Rücken dran, April, April, wer merkt es dann?
  4. Wir stampfen, wir klatschen, wir drehen uns um, wir sind ganz laut und dann wieder stumm. Und wer uns was glaubt, der ist gleich dran: April, April, ruft dann jedermann!
  5. Die Kinder im Kreis, die sind ganz still und flüstern dann laut: April, April!

Zum Auflösen

Kurze Reime, mit denen du einen Streich freundlich auflöst

  1. April, April, du bist reingefallen, jetzt lachen wir zusammen mit allen.
  2. April, April, das war nicht wahr, du bist trotzdem wunderbar.
  3. April, April, nicht böse sein, zum Trost lad ich dich zum Spielen ein.
  4. April, April, der Spaß ist vorbei, jetzt gibt es Kakao für uns zwei.
  5. April, April, das war ein Scherz, ich hab dich lieb, das sagt mein Herz.
  6. April, April, du hast es geglaubt, dafür ist dir jetzt ein Witz erlaubt.

Welcher Reim zu welchem Alter passt

Kinder von drei bis fünf Jahren freuen sich über einfache, sichtbare Überraschungen: eine blaue Wiese, einen Hasen auf dem Kopf, einen Elefanten im Garten. Ein Streich im eigentlichen Sinn, bei dem man verstehen muss, dass ein anderer etwas Falsches glaubt, ist in diesem Alter noch schwer zu durchschauen. Deshalb kommt die Auflösung bei diesen Reimen gleich in der nächsten Zeile. Warum das so ist, erklären wir im Beitrag über die Psychologie der Streiche.

Ab dem Schulalter dürfen die Reime länger werden und mit einer Behauptung spielen, die eine Weile trägt: ein Känguru auf dem Stuhl, ein Bär vor dem Haus, Spinat zum Frühstück. Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren mögen Reime, die mit Handy, Radio oder Schlagzeilen spielen und am Ende einen kleinen Seitenhieb auf den Reimer selbst haben.

So sagst du die Reime auf

Ein Reim wirkt am besten, wenn du ihn ernst beginnst und die Auflösung mit einem Lächeln bringst. Sag die erste Zeile so, als würdest du eine wichtige Neuigkeit verkünden, mach eine kleine Pause und ruf dann "April, April!". Kinder, die den Trick verstanden haben, sagen die Reime gern selbst auf, am Frühstückstisch, im Stuhlkreis oder am Telefon mit Oma und Opa.

Kinder sitzen von hinten gesehen im Kreis auf einem bunten Teppich in einem hellen Gruppenraum
Bild: KI-generiert

Viele Reime lassen sich leicht abwandeln. Statt des Pinguins im Kühlschrank kann ein Eisbär oder ein Dino darin sitzen, statt der blauen Wiese ein roter Himmel. Lass die Kinder ruhig eigene Zeilen dazudichten. Ein Reim muss nicht perfekt sein, um zum Lachen zu bringen.

Was in einen Kinderreim nicht gehört

Die Reime sollen niemandem Angst machen und niemanden vorführen. Deshalb gibt es hier keine Verse über Verletzungen, Krankheit, verlorene Haustiere oder ausfallende Schule, und keine Reime, die über Aussehen oder Fehler eines Kindes lachen. Wenn ein Kind einen Reim nicht lustig findet, hör auf und lös sofort auf. Mehr dazu steht in unseren Harmlos-Regeln.

Passende Streiche zum Mitmachen findest du unter Aprilscherze für Kinder, für die Gruppe in der Kita unter Aprilscherze in Kita und Kindergarten. Ein Reim passt auch gut zum Papierfisch auf dem Rücken. Wer lieber Rätsel mag, findet in den Scherzfragen zum 1. April weitere Ideen.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter verstehen Kinder Aprilscherz-Reime?

Schon Kinder ab etwa drei Jahren lachen über einen lustigen Reim mit Auflösung. Dass ein anderer etwas Falsches glauben kann, begreifen die meisten Kinder erst zwischen drei und fünf Jahren. Deshalb kommt die Auflösung bei den Reimen für die Jüngsten sofort.

Darf ich die Reime im Kindergarten oder in der Schule verwenden?

Ja. Alle Reime hier sind selbst geschrieben, du darfst sie aufsagen, abschreiben und für die Gruppe ausdrucken.

Wie lange sollte ein Reim für kleine Kinder sein?

Zwei bis vier Zeilen reichen. Je jünger das Kind, desto kürzer der Weg bis zum "April, April!".