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Ausgabe vom Bis zum 1. April: Noch 145 Tage
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Übersicht

Wissen rund um den 1. April

Woher kommt der 1. April, wie feiern ihn andere Länder und welche Medien-Aprilscherze sind berühmt? Hier stehen alle Wissensseiten mit Quellen.

Altes Buch mit braunem Einband und einem kleinen roten Papierfisch als Lesezeichen auf einem Holzschreibtisch
Bild: KI-generiert

Der 1. April ist der Tag, an dem man andere in den April schickt, und das schon seit Jahrhunderten. Woher der Brauch kommt, weiß allerdings niemand genau. Auf den Wissensseiten haben wir zusammengetragen, was sich belegen lässt: zur Herkunft, zu den Bräuchen in anderen Ländern, zu berühmten Aprilscherzen der Medien, zu Recht und Psychologie.

Geschichte und Herkunft

Die älteste Stelle, die oft genannt wird, steht in einem französischen Gedicht von Eloy d'Amerval aus dem Jahr 1508. Dort taucht der "poisson d'avril" auf, ob damit der 1. April gemeint ist, bleibt aber offen. Deutlicher ist ein flämisches Gedicht von Eduard de Dene aus dem Jahr 1561: Ein Adliger schickt darin seinen Diener am 1. April auf sinnlose Botengänge [1].

Viel erzählt wird die Theorie, der Brauch sei entstanden, als Frankreich unter Karl IX. den Jahresanfang auf den 1. Januar legte. Das Museum of Hoaxes hält diese Erklärung für unsicher, weil die Umstellung über lange Zeit lief [1]. Was dahintersteckt und welche anderen Theorien es gibt, erklären die Seiten Geschichte des Aprilscherzes und Herkunft des 1. April.

Ein häufiger Fehler in älteren Darstellungen ist die Verwechslung mit dem Gregorianischen Kalender. Frankreich übernahm diese Kalenderreform erst 1582, der Erlass Karls IX. betraf dagegen nur den Tag, an dem das neue Jahr beginnt [1]. Auch die Angabe, der Aprilscherz sei in Deutschland zuerst 1618 in Bayern belegt, lässt sich nicht bestätigen [4]. Was es zu den frühen deutschen Belegen wirklich gibt, steht auf der Seite Aprilscherz in Deutschland.

Aprilscherze in anderen Ländern

Den 1. April kennen viele Länder, aber nicht überall heißt er gleich und nicht überall läuft er gleich ab. In Frankreich heißt der Aprilscherz bis heute "poisson d'avril", also Aprilfisch [1]. Andere Länder haben eigene Namen, eigene Bräuche und manchmal sogar einen anderen Tag für ihre Streiche. Einen Überblick gibt die Seite Aprilscherz-Traditionen weltweit, einzelne Länder wie Frankreich, Großbritannien oder der Iran haben eigene Seiten.

Berühmte Aprilscherze

Zu den bekanntesten Scherzen der Medien gehört ein Beitrag der BBC-Sendung Panorama vom 1. April 1957. Er zeigte Bauern in der Schweiz, die Spaghetti von Bäumen pflückten, und viele Zuschauer riefen danach an, weil sie selbst einen Spaghettibaum ziehen wollten [2]. Die ganze Geschichte steht unter Spaghetti-Ernte der BBC.

Auf der Seite Berühmte Aprilscherze findest du eine Auswahl weiterer Fälle aus Fernsehen, Radio, Zeitung und Werbung. Die wichtigsten Fälle haben eine eigene Seite, auf der wir beschreiben, was gesendet oder gedruckt wurde und wie das Publikum reagiert hat, soweit es die Quellen hergeben.

Medien und Recht

Wie du einen Aprilscherz in den Nachrichten erkennst, bevor du ihn weiterleitest, zeigt die Seite Aprilscherze erkennen. Dazu gibt es einen jährlichen Rückblick auf die Scherze der Medien und eine Übersicht über deutschsprachige Medien-Aprilscherze.

Spaß hat Grenzen, auch rechtlich. Wer zum Beispiel einen Streich filmt und das Video verbreitet, braucht nach § 22 des Kunsturhebergesetzes die Einwilligung der gezeigten Person [3]. Was sonst noch gilt, etwa bei Sachschäden oder im Job, fasst die Seite Aprilscherze und Recht zusammen. Sie ersetzt keine Beratung durch eine Anwältin oder einen Anwalt.

Psychologie

Warum lachen wir über einen gelungenen Streich, und warum ärgern sich manche trotzdem? Die Seite Psychologie des Aprilscherzes stellt vor, was die Humorforschung dazu sagt, und nennt die Studien, auf die sie sich stützt.

Geschichte und Herkunft

Aprilscherze in anderen Ländern

Berühmte Aprilscherze

Medien und Aprilscherze

Psychologie

Regeln und Recht

Quellen

  1. Museum of Hoaxes: The Origin of April Fool's Day, hoaxes.org, abgerufen am 06.11.2026.
  2. Museum of Hoaxes: The Swiss Spaghetti Harvest, hoaxes.org, abgerufen am 06.11.2026.
  3. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de: § 22 KunstUrhG, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 06.11.2026.
  4. Museum of Hoaxes: What's the earliest German reference to April Fool's Day?, hoaxes.org, abgerufen am 06.11.2026.