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Ausgabe vom Bis zum 1. April: Noch 145 Tage
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Glossar

Woher hat der April seinen Namen?

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April ist der vierte Monat des Jahres und hat 30 Tage. Der Name geht auf das lateinische Aprilis zurück, dessen Herkunft nicht sicher geklärt ist. Gedeutet wird er als "der zweite, folgende" Monat des altrömischen Jahres, das im März begann, oder nach lateinisch aperire, "öffnen". Am 1. April sind Aprilscherze Brauch.

Kirschzweig mit aufbrechenden Knospen und ersten rosa Blüten im Morgenlicht eines Gartens
Bild: KI-generiert

Der April hat seinen Namen von den Römern. Das deutsche Wort geht auf lateinisch Aprilis (mensis) zurück, also "der Monat April" [1]. Woher das lateinische Wort selbst stammt, weiß niemand genau. Es gibt mehrere Deutungen, und keine ist belegt [2].

Was hinter Aprilis stecken könnte

Im altrömischen Kalender begann das Jahr am 1. März, der April war also der zweite Monat. Das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer, das im DWDS steht, hält deshalb eine Verwandtschaft mit dem deutschen "aber" und der indogermanischen Wurzel *apo- ("ab, weg") für am wahrscheinlichsten. Aprilis wäre dann "der zweite, folgende" Monat [1].

wissen.de nennt weitere Vermutungen [2]. Eine verbindet den Namen mit apricus, "sonnig". Eine andere führt ihn auf aperire zurück, "öffnen, ans Licht bringen", was gut zu den Knospen passt, die im Frühling aufgehen. Eine dritte geht von einer nicht belegten Kurzform *Apris aus, die von der griechischen Göttin Aphrodite kommen könnte. Das würde zu den anderen römischen Monaten passen, die nach Göttern benannt sind [2].

Vom Ostermonat zum April

Im Deutschen ist das Wort seit dem Mittelalter belegt: althochdeutsch abrello in einer Handschrift des 12. Jahrhunderts, mittelhochdeutsch aberelle, abrille oder aprille. Im Süden blieb abrelle bis ins 16. Jahrhundert die häufigste Form [1]. Daneben gab es lange einen eigenen deutschen Namen, althochdeutsch ostarmanod, später mittelhochdeutsch ostermanot, aus dem unser Ostermonat wurde. Er wich nur langsam. Endgültig setzte sich April erst im 18. und 19. Jahrhundert durch [1].

Einzelne rosa Kirschblüte auf einem Stapel leerer Papierblätter auf einem alten Holztisch
Bild: KI-generiert

Lange schrieb man das Wort in deutschen Texten sogar noch als Fremdwort, etwa als "mensis Aprilis" [1]. Heute steht April als Maskulinum im Wörterbuch, abgekürzt Apr., mit dem seltenen Plural die Aprile.

Beispiel: der April in Redewendungen

Der April steckt in mehreren festen Wendungen. Wer am 1. April jemanden hereingelegt hat, ruft "April, April!", und das DWDS beschreibt den Ausruf als Ausdruck lustiger Schadenfreude [1]. Jemanden in den April schicken heißt, ihn zum Besten zu halten. Wer einen Verdacht hat, sagt: "Heute ist doch nicht der erste April!" Und weil das Wetter in diesem Monat ständig umschlägt, verzeichnet das Wörterbuch den Spruch "April, April, der weiß nicht, was er will" [1].

Der Monatsname ist viel älter als der Brauch, andere am 1. April hereinzulegen. Wann und wo das anfing und welche Erklärungen sich halten, beschreibt unsere Seite Herkunft des Aprilscherzes.

Verwandte Begriffe

Den Ausruf erklärt der Eintrag "April, April!", die Redewendung steht unter in den April schicken. Warum das Wetter in diesem Monat so oft wechselt, liest du unter Aprilwetter. Wer am 1. April hereinfällt, ist ein Aprilnarr.

Auch genannt: Aprilis

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

Hieß der April früher anders?

Ja. Im Althochdeutschen gab es den Namen ostarmanod, aus dem der Ostermonat wurde. Er hielt sich lange neben dem lateinischen Wort und verschwand erst im 18. und 19. Jahrhundert aus dem allgemeinen Gebrauch.

Kommt April von Aphrodite?

Das ist eine von mehreren Vermutungen. Sie setzt eine Kurzform *Apris voraus, die nirgends überliefert ist. Ebenso möglich sind die Deutungen über "öffnen", "sonnig" oder "der zweite Monat".

Quellen

  1. DWDS, Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache: April (mit Etymologie nach Pfeifer), dwds.de, abgerufen am 06.11.2026.
  2. wissen.de: Wortherkunft: April, wissen.de, abgerufen am 06.11.2026.